Der Kanukurs traut sich was

Im Kajak etwas wagen, das war das Ziel des Kanukurs des 13. Jahrgangs. Dazu verbrachten 14 Schüler*innen einen ganzen Tag auf der künstlichen Wildwasseranlage an der Bischofsmühle in Hildesheim.

Zunächst war das Staunen groß! „Herr Leuoth, das ist doch nicht Ihr Ernst. Da sollen wir runterfahren?“

Na, klar!

Das Kentern, Aussteigen aus dem Boot und Schwimmen gehört als Anfänger*in im Wildwasser dazu. Das ist beim ersten Mal sehr aufregend und erzeugt bei einigen auch Angst. Deshalb wurde der Wildwasserkanal zunächst ohne Boot durchschwommen. Fazit: „Es ist überhaupt nicht so schlimm, wie es aussieht!“

Der Kurs kam mit dem fließenden Wasser sofort sehr gut zurecht. Gekentert und geschwommen wurde natürlich trotzdem. Um die Sicherheit der Paddler*innen zu gewährleisten, standen an jeder der vier Gefällestufen Schüler*innen als Absicherung bereit. Kenterte ein*e Schüler*in, überwachten sie das Aussteigen aus dem Boot und halfen wenn nötig. Dank Neopren und Schwimmweste ließen sich die kühlen Wasser- und Lufttemperaturen aushalten.

Alle Schüler*innen durchfuhren die Wildwasserstrecke schon bald kenterfrei, sodass wir den Wasserdruck erhöhen konnten. Mehr Wasser schafft neue Herausforderungen, zum Beispiel beim Surfen auf einer stehenden Welle oder beim Queren der Strömung, dem sogenannten Traversieren. Die Teilnehmer*innen hatte eine Menge Zeit je nach Leistungsstand neue Erfahrungen zu sammeln. Ganz ohne Angst.

Ziel erreicht.

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