Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage!

Die Grundidee

Seit 2014 trägt das Gymnasium Neue Oberschule den Titel „Schule ohne Rassismus-Schule mit Courage“.

Wer sich zu den Zielen einer Schule ohne Rassismus-Schule mit Courage bekennt, unterschreibt folgende Selbstverpflichtung:

  1. Ich werde mich dafür einsetzen, dass es zu einer zentralen Aufgabe meiner Schule wird, nachhaltige und langfristige Projekte, Aktivitäten und Initiativen zu entwickeln, um Diskriminierungen, insbesondere Rassismus, zu überwinden.
  2. Wenn an meiner Schule Gewalt, diskriminierende Äußerungen oder Handlungen ausgeübt werden, wende ich mich dagegen und setze mich dafür ein, dass wir in einer offenen Auseinandersetzung mit diesem Problem gemeinsam Wege finden, uns zukünftig zu achten.
  3. Ich setze mich dafür ein, dass an meiner Schule ein Mal pro Jahr ein Projekt zum Thema Diskriminierungen durchgeführt wird, um langfristig gegen jegliche Form von Diskriminierung, insbesondere Rassismus, vorzugehen.

Eine Schule bekommt den Titel „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“, wenn mindestens 70 Prozent aller Menschen an einer Schule diese Selbstverpflichtung unterschrieben haben.

Quelle: Schule-ohne-rassismus.org, 13.06.2015, 20:50 Uhr.


Die AG „Schule Ohne Rassismus – Schule mit Courage“

Von links: Lennart Meyer (Jg. 12), Rita Schiering (Jg. 12), Johanna Wittkowski (Jg. 8), Alara Hoffmann (Jg. 12), Julian Reiß (Jg. 12), Sophie Hörbe (Jg. 10), Hannes Reinke (Jg. 10), Sophia Fodor (Jg. 12), Tarek Dries (Jg. 10), Fynn Petzka (Jg. 8) – es fehlt: Shayan Shamloo (Jg. 8)

Wir sind die dazugehörige AG „Schule Ohne Rassismus – Schule mit Courage“. Unsere Hauptaufgabe ist es, durch die Organisation und Durchführung eines jährlichen Projekttags an der NO, Rassismus vorzubeugen und ein Zeichen für Courage und Toleranz zu setzen. Das machen wir durch wöchentliche AG-Treffen, in denen wir in einer lockeren Atmosphäre verschiedene Ideen und deren Umsetzungen entwickeln, woraus sich letztendlich der fertige Projekttag ergibt.

Im aktuellen Schuljahr werden weitere AG-Teilnehmer ab Jahrgang 7 gesucht. Ihr seid herzlich eingeladen, zu uns zu stoßen. Um eine kurze vorherige Kontaktaufnahme wird gebeten (s. unten).

AG im SJ 16/17    AG im SJ 17/18

 

Kontakt:
Lennart Meyer (Projektkoordinator)
meyer.lennart[at]no-bs.de


Bisherige Projekttage

Sonstige Veranstaltungen

SoR-AG zu Besuch in Schandelah

Am Sonntagmorgen (20.01.2019) haben sich Sophie, Fynn, Tarek, Hannes und Lennart aus der AG „Schule ohne Rassismus“ getroffen, um einer Einladung von Frau Wermser (ehemalige Lehrkraft der NO) nach Schandelah zu folgen.

Weitere Infos und Bilder im entsprechenden Artikel.

 

Landestreffen der Schulen Ohne Rassismus 2018

Am 06.12.2018 sind einige Mitglieder der AG „Schule Ohne Rassismus – Schule mit Courage“ gemeinsam mit Herrn Arndt auf das von der Landeskoordination der Schulen Ohne Rassismus in Niedersachsen ausgerichtete Landestreffen nach Hannover gefahren.

Weitere Infos und Bilder im entsprechenden Artikel.

 

SoR-AG bei Menschenrechtsausstellung

Am 08.05.2019 waren Johanna, Sophie, Hannes, Herr Arndt und Lennart aus der AG „Schule ohne Rassismus“ in der Ausstellung Menschen.Rechte.Leben, die die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) in Zusammenarbeit mit Amnesty präsentiert.

Weitere Infos und Bilder im entsprechenden Artikel.


Bewegte Bilder
Promovideo (2018)

Flashmob (2016)

Radiobericht (2015)

Interviews (2015)

AG im Schuljahr 2016/2017

Von links: Emma Wildemann (Jg. 10), Hendrik Neims (Jg. 10), Timo Zaufke (Jg. 10), Lilly Schröder (Jg. 10), Rita Schiering (Jg. 10), Jule Stollberg (Jg. 10), Emilia Westerkamp (Jg. 10), Mareike Döhl (Jg. 10), Sophia Fodor (Jg. 10), Lennart Meyer (Jg. 10) - es fehlen: Philipp Tietz (Jg. 11), Marie Eitner (Jg. 11)

AG im Schuljahr 2017/2018

Von links: Lennart Meyer (Jg.11), Tarek Dries (Jg. 9), Hannes Reinke (Jg. 9), Rita Schiering (Jg. 11), Julian Reiß (Jg. 11), Fynn Petzka (Jg. 8) - es fehlen: Sophia Fodor (Jg. 11), Philipp Tietz (Jg. 12), Marie Eitner (Jg. 12)

Projekttag 2015
Rassismus? NO-Schüler sagen: Nein Danke!
Braunschweig. Schüler der Neuen Oberschule picknicken gemeinsam mit Flüchtlingen am Löwenwall. Sie setzen damit ein Zeichen für Toleranz.
Von Michael Schnatz
Schüler der NO lassen Hunderte Luftballons aufsteigen: ein Zeichen für Toleranz in einer farbenfrohen Gesellschaft.Mehr als 500 bunte Luftballons stiegen am Dienstag vom Löwenwall aus gen Himmel. Damit wollten Schüler des Gymnasiums Neue Oberschule ein Zeichen setzen: für Toleranz in einer farbenfrohen Gesellschaft. Und es war mehr als nur ein Lippenbekenntnis. Gemeinsam mit jungen Flüchtlingen machten die Schüler ein Picknick, spielten Fußball, Frisbee, hörten Musik, lachten und tauschten sich aus.Die Idee für diesen Aktionstag hatten zehn Schüler einer Arbeitsgruppe. „Wir wollen öffentlich zeigen, dass wir als Schule gegen Rassismus sind“, sagt der 13-jährige Lennart.Das ist die NO in der Tat – am Dienstag wurde ihr vom Verein „Aktion Courage“ die Plakette „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ verliehen. Voraussetzung dafür ist ein jährliches Projekt zum Thema Diskriminierung und die Verpflichtung von 70 Prozent der Schüler, sich gegen Rassismus stark machen zu wollen. Beides wurde geschafft!

Den Kontakt zu den Flüchtlingen haben die Lehrerinnen Gesa Wendtland und Ute Wermser hergestellt. Wendtland betreut die AG „Schule ohne Rassismus“, Wermser leitet die Bläser-Klasse der NO, die für musikalische Unterhaltung am Löwenwall sorgte. Zudem ist sie ehrenamtliches Mitglied der Flüchtlingsinitiative Schandelah. Auch das Jugendamt wirkte bei der Kontaktaufnahme mit.

Mehr als 30 junge Flüchtlinge aus Albanien, dem Kosovo, Syrien, dem Irak und anderen Ländern sind der Einladung auf den Löwenwall gefolgt. „Zwei junge Männer haben sich sogar selbst zu unserer Schule auf den Weg gemacht“, freut sich Schulleiter Marten Kohfahl. Die NO-Lehrer haben sie natürlich zum eigentlichen Treffpunkt in der Innenstadt mitgenommen.

Für Kohfahl war der Aktionstag eine große Freude. Besonders beeindruckt habe ihn, mit welcher Ernsthaftigkeit seine Schüler Rassismus begegnen. „Die Idee kam von den Schülern selbst, sie haben die ganze Tagesplanung in ihre Hände genommen“, erzählt Kohfahl stolz. Die Aktion habe die Vielfalt der Gesellschaft sichtbar gemacht und den Flüchtlingen moralisch den Rücken gestärkt, ergänzt er. „Es war ein positives Zeichen.“

So sieht es auch Lehrerin Ute Wermser: „Wenn viele Leute kleine Schritte gehen, kann man schon etwas bewirken.“ Die Schüler der NO sind am Dienstag gemeinsam viele kleine Schritte gegangen – ein Anfang ist gemacht.

 Quelle: http://www.braunschweiger-zeitung.de/lokales/Braunschweig/rassismus-no-schueler-sagen-nein-danke-id1919969.html

Projekttag 2016

Als Reaktion auf den Übergriff mit rechtsradikalem Hintergrund, widmet die NO den Tag dem Thema „Rechtsextremismus“. In verschiedenen Workshops durch u.a die „AG gegen Rechts“ (extern) erarbeiten die Schülerinnen und Schüler Inhalte zur Vermeidung. Als Abschluss folgt das gemeinsame Picknick mit Speisen der ganzen Welt.

Projekttag 2017

Am 02.06.2017 fand zum dritten Mal der Projekttag „Schule Ohne Rassismus – Schule mit Courage“ an der NO statt. In diesem Jahr beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler mit dem Thema „Leben mit Behinderung“. Dabei sollten sie sich mit verschiedenen Arten von Behinderungen auseinandersetzen und diese kennenlernen. Zudem fand ein Sportprogramm für die Jahrgänge 6 & 7 in der Turnhalle statt, in dem die Schülerinnen und Schüler ausprobieren konnten, wie es ist, im Rollstuhl Basketball zu spielen oder ohne Augenlicht Fußball. Auch Jahrgang 5 hatte im Bültenweg interessante Workshops zu diesem Thema. Das traditionelle gemeinsame Picknick rundete den ganzen Tag ab. Ein herzlicher Dank gilt Dr. Sven Drebes, der als Referent spannende Einblicke in ein Leben mit Behinderung gegeben hat. Zudem auch Herrn Morin vom Behinderten Beirat Braunschweig e.V. und den Trainern vom Behinderten-Sportverband Niedersachsen, die uns an dem Projekttag so tatkräftig unterstützt haben. Als letztes natürlich noch die AG „Schule mit Courage“, die die Planung des gesamten Projekttags übernommen hat. Wir sagen „Danke!“ an alle Schülerinnen/Schüler und Lehrerinnen/Lehrer, die diesen gelungenen Projekttag mitgestaltet haben. Text: Lennart Meyer

Projekttag 2018

Am 05.06.2018 war es das fünfte Mal so weit! 650 Schülerinnen und Schüler versammelten sich, um miteinander ein Zeichen für Courage und Toleranz zu setzen, indem sie in verschiedenen Projekten anhand von Material und unter der Anleitung von Jahrgang 11 Dinge rund um die diesjährigen Leitthemen "Courage" und "Toleranz" erarbeiteten.

Während die Jahrgänge 5-7 zunächst den Film "Gregs Tagebuch 1 – von Idioten umzingelt" schauten, strömten die Schüler der Jahrgänge 8-11 in die Brunsviga, um dort das Theaterstück "Jeder soll individuell sein – aber wehe einer ist anders" der Kulturschule Leipzig anzuschauen. Nach der anschließenden Arbeitsphase, in der die Inhalte in den Fächern Kunst, Werte und Normen/Philosophie, Deutsch, Politik sowie Darstellendes Spiel aufgegriffen und ausgebaut wurden, wurde der Tag traditionell mit dem gemeinsamen Picknick aller Schülerinnen und Schüler abgerundet.

Ausführlichere Worte sind in den beiden Reden unten zu finden.

Text: Lennart Meyer
Fotos: TechnikTeam

 

Eröffnung SoR-Projekttag 2018

 Ankommen. Ankommen in der Schule, in der Brunsviga – das ist für uns hier Alltag. Aber Ankommen in Deutschland kann für eine Geflüchtete oder einen Geflüchteten ganz schwierig sein.

Ankommen kann auch für die Menschen schwierig sein, denen die Türen von der Gesellschaft zugehalten werden – aufgrund der Religion, der Sexualität, der Herkunft, des Aussehens, der Gewohnheiten oder des Verhaltens.
Oftmals haben diese Menschen nicht alleine genug Kraft, sich gegen diese Tür zu stemmen – häufig braucht es andere, mit denen sie sich gemeinsam gegen diese Tür stemmen können.

Dieser von Metaphern, also bildlichen Verdeutlichungen, geprägte Text soll ein Wort beschreiben, das heute im Zentrum des Tages stehen soll. Eines, welches manchmal Türen öffnet, die verschlossen sind: Courage! Wie unglaublich facettenreich Courage sein kann, werdet ihr heute kennenlernen.
In diesem Sinne: Herzlich willkommen zum vierten Aktionstag von Schule Ohne Rassismus an der NO! Vor knapp drei Jahren, am 22. Juni 2015 sind wir gemeinsam zum Löwenwall geströmt, um dort ins Gespräch mit Menschen zu kommen, die sich im Prozess des Ankommens befinden – aus Eritrea, dem Sudan oder aus Afghanistan. Ein Startschuss für die darauffolgenden Aktionstage: 2016 haben wir uns aufgrund des gewalttätigen Übergriffs mit rechtspolitischen an der NO (in der Presse „der NO-Schläger“) dem Thema „politischem Extremismus“ zugewendet. 2017 dann dem Thema „Leben mit Behinderung“, haben erlebt, wie es ist, mit Einschränkungen im Alltag umzugehen und somit Diskriminierung entgegengewirkt.
Doch 2018 drehen wir das Blatt um: Wir setzen kein Zeichen mehr gegen etwas, beispielsweise Ausgrenzung von Geflüchteten, politischen Extremismus oder Diskriminierung von Menschen mit Behinderung, sondern für etwas: Courage und Toleranz! Diese Leitwerte helfen uns im Alltag, den o. g. Dingen entgegenzuwirken.
Los geht es mit dem Theaterstück, das ihr gleich sehen werdet, später geht es dann in die Arbeitsphase, die durch Jahrgang 11 angeleitet wird. Vielen Dank an dieser Stelle schon einmal!

Ich wünsche euch allen nun gutes Gelingen, viel Spaß und freue mich auf tolle Ergebnisse!

End- / Abschiedsrede

[...]

Ich habe diesbezüglich mal ein Zitat von Anne Frank mitgebracht:
„How wonderful it is that nobody need wait a single moment before starting to improve the world“

 

Zu Deutsch: „Wie wunderbar es ist, dass niemand auch nur einen einzigen Moment warten muss, bevor er anfängt, die Welt zu verbessern“.
Meiner Meinung nach ein sehr tolles und eines meiner Lieblingszitate!

Ich habe dieses hier das erste Mal 2016 gehört.. Ich weiß es nicht mehr ganz genau, aber es muss an einem Samstag im Juni 2016 gewesen sein, als ich gerade das erste Mal die Noten „The Peacemakers“, einem Chor- und Orchester-Stück, aufgeschlagen habe. Ich habe es gelesen, und gedacht: „Stimmt!“

Die Welt verbessern… Jetzt sofort? Und dann auch noch ich? Wie kann kann es jemand wagen, mir sowas zu erzählen? Sicherlich sind das Fragen – zugegebener Maßen etwas provokant formuliert -, die sich im ersten Moment auftun. Doch ich bin mir sicher, jeder hier hat schonmal die Welt verbessert… Vielleicht nicht in dem Wissen oder mit der Absicht, das zu tun. Aber jeder hat es gemacht, denn es ist einfacher, als man denkt!

Um zu verstehen, wie ich auf diese Annahme komme, sollten wir zunächst betrachten, was wir tun können, sollten und auch müssen, um die Welt zu verbessern. Ohne dort zu philosophisch zu werden und mich in Abwege zu verirren, lässt sich – denke ich – festhalten, dass man vielleicht zunächst zwischen subjektiver und objektiver Wahrnehmung differenzieren sollte.

Die objektive ist schnell beschrieben: Das sind eigene Wünsche oder Hoffnungen, die die „eigene“ Welt perfekt machen… Jeder wünscht sich andere Dinge, ich mir vllt. gutes Wetter, andere legen mehr Wert auf gutes Essen – salopp gesagt.

Die subjektive ist ein härterer Brocken: Was gibt es, was sich jeder auf der Erde wünscht? Nicht nur Schüler der NO, nicht nur Braunschweiger, nicht nur Deutsche… Auch nicht alle Menschen auf der Erde… Sondern jedes Lebewesen! Nun stehen wir vor der Frage: Welche Interessen teilen ich und beispielsweise der Regenwurm, der einen Meter unter mir grade lang kriecht?

 

Um jetzt zurück auf den Anfang zurück zu kommen: Niemand kann einen Schalter umlegen und z. B. einfach so Frieden schaffen. Niemand kann eine Woche arbeiten und Frieden schaffen. Auch nicht einer in einem Jahr.

Wenn aber jeder – und damit meine ich jeden – einen Teil dazu beiträgt, kommen wir diesem Ziel ein kleines Stück näher.

Was also ist es jetzt, was jeder Mensch, ohne einen Moment zu warten, tun kann, um die Welt zu verbessern? Die jetzige Antwort ist bescheuert, das weiß ich, aber sie ist wahr: Unglaublich viel!

Es verteilt sich in verschiedenste Bereiche: Politik, Gesellschaft.. auch Sport! Dem Flüchtling die Hand reichen, ein soziales Jahr im Altenheim oder bei der freiwilligen Feuerwehr das Leben für andere riskieren. All das verbessert unsere, eure und die Welt anderer!

Ein Beispiel aus eigener Erfahrung möchte ich beisteuern: Ende Januar, ca. 10 Uhr im Verwaltungsgericht. Dort sitzt Jamal, ein Flüchtling aus dem Sudan. Spricht schon verdammt gut Deutsch, kann hier in Frieden leben und wartet nun auf einen Gerichtstermin, in dem sich entscheiden soll, ob er in Deutschland bleiben darf.

Ich kenne ihn flüchtig von der Zusammenarbeit für Schule Ohne Rassismus und bin dort, um ihm den Rücken zu stärken. Als ich ihm erzähle, warum ich hier bin, huscht ein Lächeln über sein in Gedanken verlorenes Gesicht und ich höre ein „Danke! Wirklich Danke!“ – Ich glaube, es ist der Moment, in dem ich den Beweis gefunden habe, dass Weltverbessern so einfach sein kann.

 

Womit ich jetzt abschließen möchte: Ganz oft habe ich gehört und natürlich auch mitbekommen, dass dieser jährliche Projekttag eine Spaßveranstaltung ohne Sinn und Zweck – abgesehen vom unterrichtsfreien Tag – ist.

Der ist es eben nicht – es ist ein kleiner Schritt, ein  Schrittchen, hin zu einer bunten Gesellschaft.

 

Ich nähere mich langsam aber stetig dem Abi, das kommende Schuljahr wird mein vorerst letztes an der NO sein. Damit verbunden ist auch ein personeller Tapetenwechsel innerhalb der AG Schule Ohne Rassismus. Bevor ich darauf gleich genauer eingehe, möchte ich noch etwas machen, was die letzten Jahre zu kurz gekommen ist. Wir hatten es vorhin schon, nur in anderem Zusammenhang: „Danke“ sagen!

Danke an alle diejenigen, die die Welt verbessern. Damit meine ich euch alle hier, indem ihr ein Zeichen für Courage und Toleranz setzt!
Danke explizit an alle AG-Mitstreiter, die dieses Jahr so tatkräftig angepackt haben, um diesen Tag zu stemmen: Fynn, Hannes, Tarek, Julian, Sophia und Philipp – danke Rita für die tolle Zusammenarbeit innerhalb der AG-Leitung!
Danke an alle AG-Mitstreiter, die die Projekttage in 2016 und 2017 möglich gemacht haben: Lilly, Emma, Emilia, Yeliz, Marie, Mia, Mareike, Timo und Hendrik.
Außerdem gilt ein großer Dank Frau Lehning und Frau Wendtland, die 2016 als Ansprechpartnerinnen stets zur Verfügung standen und Herrn Arndt, der 2017 und 2018 stets dabei war. Zuletzt vielen Dank an Herrn Kohfahl, der stets eine offene Tür hatte und uns immer so tatkräftig unterstützt hat!

Leider ist es mir nicht möglich, alle Personen, die ein Puzzle-Stück zum Projekttag eingefügt haben, namentlich zu erwähnen, da wir dann morgen noch hier stünden. Nichtsdestotrotz auch vielen Dank für die Hilfe!

 

Nun, wie geht es weiter? Die AG stand und steht leider immer wieder kurz vor dem personellen Kollaps. Im aktuellen Schuljahr war es, wie auch in den vorherigen, grade so möglich, eine ausreichende Teilnehmerzahl für die AG zu erreichen, um den Tag wirklich effizient planen zu können.

 

Besonders auffällig wird es jetzt, da die AG momentan aus sechs 11t- und 12t-Klässlern besteht, die aber spätestens in einem Jahr nicht mehr auf der Schule sind. Dann verbleiben !3! Teilnehmer, damit wäre ein Projekttag in dieser Form nahezu unmöglich.

Deswegen meine eindringliche Bitte: Geht in euch, überlegt euch, ob ihr nicht vllt. ca. 45 Minuten pro Woche aufwenden wollt, um die Welt zu verbessern – indem hier in die AG kommt.

 

Einen Weltverbesserer möchte ich euch an dieser Stelle schonmal vorstellen: Fynn! Er wird – gemeinsam mit einer 2. Person, dort sind wir momentan in den Planungen – ab kommenden Schuljahr die AG leiten und als Ansprechpartner für Schule Ohne Rassismus fungieren.

Ich bin mir sicher, dass er das wunderbar meistern wird. Ich bin sehr gespannt auf das Produkt!

 

Viel bleibt mir jetzt nicht mehr zu sagen, außer dass es mir eigentlich jede Minute Spaß und Freude gemacht hat, im kleinen Maße die Welt zu verbessern und ich hoffe, ein kleines bisschen etwas bewegt zu haben.

 

Freunde, dies war nun mein letzter Streich, es ist vollbracht!