Unterricht » Berufsorientierung » PraktikumPraktikum

Neu: Niedersachsen-Technikum für Abiturientinnen

Die Vorteile auf einen Blick

  • Kennenlernen technischer Berufsfelder in der Praxis
  • Praktikumsvergütung
  • Erste Studienerfahrungen an der TU Braunschweig
  • Kennenlernen des Campuslebens
  • Vorbereitung und Unterstützung bei der Studienentscheidung
  • die Möglichkeit, bereits erbrachte Leistungen auf ein späteres Studium anrechnen zu lassen (Prüfung im Rahmen einer Lehrveranstaltung, ggf. Vorpraktikum)
  • Interessante Kontakte in der Universität, im Unternehmen und zu anderen Technikantinnen

Alle Infos

 

 

 

Informationen zum Betriebspraktikum an der Neuen Oberschule

 
1. Allgemeines
Das Betriebspraktikum an der Neuen Oberschule wird für Schülerinnen und Schüler der 10. Jahrgangsstufe in der Regel im Anschluss an die Weihnachtsferien im Januar durchgeführt. Die Dauer der Tätigkeit in den jeweiligen Betrieben beträgt drei Wochen. Das Betriebspraktikum dient dem Erwerb eines Erfahrungshintergrundes für die unterrichtliche Arbeit, soll auf betriebliche Arbeitssituationen vorbereiten und zu einer begründeten Berufszielorientierung beitragen.
 
2. Bezug zum Unterricht
Praktikumsbezogene Unterrichtsinhalte finden sich in dem Schulcurriculum Politik-Wirtschaft für die Klassen 8, 9 und 10 und können dort eingesehen werden. Sie stellen einen elementaren Informationshintergrund zu den Aspekten Wirtschaft, Arbeitswelt und Berufsorientierung bereit. Der Unterricht der 10. Klasse thematisiert so zum Beispiel den Strukturwandel der Arbeitswelt vor dem Hintergrund der zu treffenden Berufswahlentscheidung. Darüber hinaus liegt der Schwerpunkt für die Schüler/innen dieser Jahrgangsstufe im Rahmen der Thementrainingswoche, die dem Betriebspraktikum vorausgeht, auf unmittelbar berufsbezogenen Tätigkeiten wie Bewerbertraining, Betriebserkundung und Wissenserweiterung durch einen Besuch des Berufsinformationszentrums.
 
3. Der Praktikumsplatz
Im Allgemeinen suchen und finden die Schüler/innen ihren Praktikumsplatz selbstständig; hilfreich sind in diesem Zusammenhang der Erfahrungsaustausch mit ehemaligen Praktikant/inn/en bzw. auch Kontakte von Eltern, Verwandten oder Bekannten. Als Informationsquelle bieten sich weiterhin die Gelben Seiten und das Internet an, wo unter http://www.praktikum.braunschweig.de lokale Betriebe Praktikumsplätze vorhalten. Eine begrenzte Anzahl entsprechender Adressen steht auch dem Praktikumsbeauftragten der Schule zur Verfügung.
Die Wahl eines Praktikumsplatzes in weiterer Entfernung vom Schulort ist grundsätzlich möglich, unterliegt jedoch der Genehmigung durch den Schulleiter. In diesem Fall ist ein entsprechender Antrag zu stellen.
Nach erfolgter Zusage des Praktikumsplatzes füllen die Schüler/innen sowohl ein Formular mit Angaben zum Praktikumsbetrieb als auch einen Personalbogen aus, die u.a. den Lehrkräften die Vereinbarung von Besuchsterminen erleichtern. Des Weiteren wird zum Nachweis für den Betrieb eine Schulbescheinigung ausgehändigt.
 
4. Versicherungsschutz
Wie beim Schulbesuch unterliegen die Schüler/innen für die Dauer des Praktikums der gesetzlichen Unfallversicherung. Der Versicherungsschutz besteht für die Dauer der Anwesenheit im Betrieb und für den direkten Hin- und Rückweg. Außerdem wird Deckungsschutz für Haftpflicht- und Sachschäden in begrenztem Umfang gewährt.
Die entsprechenden Beträge können beim Schulträger bzw. beim Kommunalen Schadensausgleich Hannover erfragt werden.
 
5. Arbeitsschutzbestimmungen
Generell gilt, dass bei der Durchführung des Betriebspraktikums die Vorschriften des Jugendarbeitsschutzgesetzes (JArbSchG) vom 12.4.1976 (BGBl.1 S. 965) in der jeweils geltenden Fassung zu beachten sind. Dies beinhaltet u.a., dass die Schüler/innen nur mit ungefährlichen, ihrem Alter angemessenen Tätigkeiten im Rahmen eines Zeitkontingents von bis zu 8 Stunden täglich bzw. 40 Stunden wöchentlich beauftragt werden dürfen.
 
6. Bestimmungen zum Gesundheitsschutz
In Fällen, in denen eine Tätigkeit im Sinn des § 42 Infektionsschutzgesetz (IfSG) (Herstellen, Behandeln und Inverkehrbringen von Lebensmittel) aufgenommen werden soll, ist eine Bescheinigung des Gesundheitsamtes über eine entsprechende Belehrung erforderlich.
Findet das Praktikum in Gemeinschaftseinrichtungen statt, in denen überwiegend Säuglinge, Kinder oder Jugendliche betreut werden, erfolgt eine Belehrung nach § 34 IfSG durch den Praktikumsbeauftragten der Schule.
 
7. Schülerbeförderungskosten
Für Schülerinnen und Schüler mit Wohnsitz in Braunschweig, die nicht im Besitz einer Sammel-Schülerzeitkarte sind, werden Beförderungskosten übernommen, sofern der Praktikumsplatz innerhalb des Braunschweiger Stadtgebiets liegt und mehr als 2 km vom Wohnsitz entfernt ist. Die Fahrkarten werden vor Antritt des Praktikums für die gesamte Dauer zur Verfügung gestellt. Befindet sich die Praktikumsstelle außerhalb der Stadt Braunschweig, kann nachträglich ein Erstattungsantrag im Fachbereich Schule und Sport bzw. der Wohnsitzgemeinde unter Vorlage der verwendeten Fahrkarten gestellt werden. Erstattet werden ggf. die Kosten der Preisstufe 1.
 
8. Betreuungsbesuch
Während ihres Betriebspraktikums werden die Schüler/innen von den Lehrkräften, die in ihrer Klasse unterrichten, einmalig besucht. Die Anzahl der betreuten Praktikant/inn/en orientiert sich dabei an dem Umfang der ausgefallenen Unterrichtsstunden. Die Lehrkräfte tragen sich hierfür in entsprechende Listen ein, wobei bei weiter entfernten Praktikumsstellen in der Regel eine telefonische Kontaktaufnahme erfolgen soll.
 
9. Evaluation des Betriebspraktikums
Im Anschluss an das Betriebspraktikum verfassen die Schüler/innen einen von der Lehrkraft im Fach Politik-Wirtschaft benoteten Praktikumsbericht anhand festgelegter Vorgaben; die Bewertung orientiert sich an von der Fachgruppe Politik-Wirtschaft erstellten Kriterien und geht in die Jahresendnote ein.
 
FG Politik-Wirtschaft