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Im Erweiterungsbau des Gymnasium Neue Oberschule befinden sich die Mediathek und die Fachräume für Darstellendes Spiel (DSP) und Kunst.

Nach rund einjähriger Bauzeit ist der Ergänzungsbau zwischen dem Gymnasium Ricarda-Huch-Schule und dem Gymnasium Neue Oberschule fertiggestellt worden. Errichtet hat ihn im Rahmen des PPP-Projekts (Public-Private Partnership, Öffentlich-private Partnerschaft) der städtische Vertragspartner Hochtief mit dem Braunschweiger Architekturbüro struhk architekten. Das dreigeschossige Gebäude wird von beiden Schulen zu gleichen Teilen genutzt. Es war durch die Einführung des Ganztagsbetriebs an beiden Gymnasien erforderlich geworden. Das Investitionsvolumen für das knapp 2300 Quadratmeter umfassende Gebäude beläuft sich auf rund 5,16 Millionen Euro. Bürgermeisterin Friederike Harlfinger übergibt das Gebäude den Schulen am kommenden Mittwoch, 25. September, um 12 Uhr. „Das attraktive, zeitgemäße Gebäude schafft beste Bedingungen für den Ganztagsbetrieb“, hebt Ulrich Markurth, Dezernent für Soziales, Schule, Gesundheit und Jugend hervor. „Die modern und umfangreich ausgestattete Mediathek bietet den Schülerinnen und Schülern beste Möglichkeiten, den Umgang mit klassischen wie digitalen Medien zu lernen.“ „Hochtief hat termingerecht ausgezeichnete Arbeit geleistet“, lobt Stadtbaurat Heinz-Georg Leuer. „Der Erweiterungsbau ist an die Fernwärmeversorgung der Stadt Braunschweig angeschlossen. Beheizt wird er somit umweltfreundlich über Kraft-Wärme-Kopplung mit Abwärme aus der Stromerzeugung.“ „Mit der Errichtung des Neubaus, von dem gleich zwei Schulen profitieren, haben wir ein weiteres Vorhaben innerhalb der öffentlich-privaten Partnerschaft mit Hochtief erfolgreich realisiert“, sagt Finanzdezernent Ulrich Stegemann. Nachdem gut die Hälfte der im PPP-Projekt vereinbarten Bauvorhaben verwirklicht worden sei, könne eine positive Zwischenbilanz gezogen werden. „Neun Schulen profitieren von dem gesamten PPP-Projekt. Ohne die Partnerschaft mit Hochtief würden wir die zahlreichen Projekte zur Schulsanierung und -erweiterung nicht in diesem Umfang gleichzeitig stemmen können.“ Das gelte auch für den jetzt fertiggestellten Erweiterungsbau. Zugleich hebt Stegemann die Ersparnis durch das gesamte PPP-Projekt mit einem Volumen von 74 Millionen Euro hervor: „Der städtische Haushalt wird durch das gesamte PPP-Projekt insgesamt jährlich um rund 1,46 Mio. Euro entlastet, entsprechend einer Gesamtentlastung von über 32 Mio. Euro, die bei einer Eigenrealisierung zusätzlich aufgebracht werden müssten.“ Im Sommer wurde der PPP-Vertrag noch erweitert mit dem Auftrag zu Einrichtung und Ausstattung der IGS Heidberg einschließlich Mensaneubau mit einem Gesamtvolumen von rund 11 Millionen Euro. Gesamtprojektleiter Helmut Scharfen von HOCHTIEF ergänzt: „Ich freue mich, dass wir den Erweiterungsneubau fristgerecht der Stadt Braunschweig und den beiden Schulen übergeben können. Mein Dank gilt hierbei den zahlreichen Kollegen, die an diesem Neubau mitgewirkt haben und darüber hinaus genauso den Vertretern der Stadt Braunschweig mit denen wir von Beginn an gut und vertrauensvoll zusammenarbeiten.“

Im Erdgeschoss des Erweiterungsbaus befinden sich eine Mediathek mit integriertem Gruppenraum, die Sanitäranlagen sowie Funktionsräume. Die Mediathek ist in die Bereiche Computer, Mediatheksbereich und Freiarbeitsplätze für Schüler aufgeteilt. Im ersten Obergeschoss befinden sich zwei Unterrichtsräume, die mit einer mobilen Trennwand verbunden sind, so dass hier bei Bedarf auch ein größerer Raum zur Verfügung steht. Weiterhin befinden sich in diesem Geschoss zwei Musikräume sowie zwei dazugehörige Sammlungsräume. Im zweiten Obergeschoss sind ins-gesamt vier Kunstunterrichtsräume sowie zwei Sammlungsräume untergebracht. Für die gesamte Ausstattung sorgte ebenfalls der städtische PPP-Partner Hochtief. Die Sanierung der weiteren neun Schulen, der zwei Sporthallen sowie der drei Kindertagesstätten im Rahmen des PPP-Projekts schreitet planmäßig voran.

Quelle: Braunschweig, 23. September 2013 Stadt Braunschweig / Pressestelle

Gymnasien freuen sich auf „Musentempel“ von Katja Dartsch.
Braunschweig Die Gymnasien Neue Oberschule und Ricarda-Huch-Schule erhalten für 5 Millionen Euro einen gemeinsamen Neubau. Am Dienstag wurde der Grundstein gelegt.

Seitdem die Ricarda-Huch-Schule und die benachbarte Neue Oberschule Ganztagsschulen sind, ist es räumlich eng geworden. „Für optimale Lern- und Arbeitsbedingungen waren nicht ausreichend Räume vorhanden“, schildert Braunschweigs Bürgermeisterin Friederike Harlfinger die Ausgangssituation. Ein Neubau wurde geplant – und zwar ein gemeinsamer Neubau beider Schulen in der Mendelssohnstraße. Die Bürgermeisterin legte am Dienstag offiziell den Grundstein.
Die Bauarbeiten haben bereits Ende Juni begonnen, so dass der Rohbau schon fast fertig ist. Das Gebäude baut das Unternehmen Hochtief Solution im Rahmen des PPP-Projekts zur Schulsanierung nach einem Entwurf des Braunschweiger Architekturbüros Struhk.
Marten Kohfahl, Leiter der Neuen Oberschule, bezeichnete den dreigeschossigen Neubau als „Musentempel“, denn Platz finden werden darin Unterrichtsräume für Kunst und Musik sowie eine Mediathek. Er und sein Kollege Frank Nührig von der Ricarda-Huch-Schule freuten sich sehr auf die Fertigstellung im November 2013, so Kohfahl. Mit Blick in die Vergangenheit sei der gemeinsame Lernort keine Selbstverständlichkeit, erinnerte er an die Zeit, als seine Schule noch ein reines Jungengymnasium und die Ricarda-Huch-Schule ein Mädchengymnasium war: „Ein Zaun trennte die Schulgelände, und die Tür im Zaun wurde von Lehrern bewacht.“
Es ist bereits das fünfte Bauprojekt, das im Rahmen der Public-Private-Partnerschaft zwischen der Stadt Braunschweig und dem Baukonzern Hochtief seit Vertragsschluss Anfang des Jahres in Angriff genommen wird. Das vieldiskutierte PPP-Millionenprojekt – das Unternehmen saniert und betreibt in den nächsten 25 Jahren neun Schul- und drei Kita-Gebäude im Stadtgebiet – hatte im Frühjahr gestartet mit den Sanierungsarbeiten an der Heinrich-Büssing-Berufsschule. Inzwischen hat die Sanierung auch im Schulzentrum Heidberg, an der Otto-Bennemann-Berufsschule am Standort Blasiusstraße sowie in der Ricarda-Huch-Schule begonnen. 32 Mitarbeiter von Hochtief Solution arbeiten inzwischen am Standort Braunschweig und steuern die Sanierungsarbeiten und den Betrieb der Kitas und Schulen.
Zwischenbilanz von Schulleiter Frank Nührig: „Wir sind sehr zufrieden mit der Zusammenarbeit mit Hochtief. Alles läuft schnell und reibungslos, und auch die Zusammenarbeit mit dem Architekturbüro ist bestens.“
Quelle: www.braunschweiger-zeitung.de vom 25. Sept. 2012